Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken (Thailand & Kambodscha)

Südostasien ist für mich immer eine Reise wert. Unsere letzte Reise führte uns für 3,5 Wochen nach Thailand und Kambodscha. Ich möchte euch in meiner Travel Rubrik nicht mit endlosen Reiseberichten erschlagen sondern einfach kurz und knapp die Highlights und wichtigsten Punkte aufzeigen.

 

Reiseroute: Thailand: Bangkok – Chiang Mai – Mae Wang Valley – Kambodscha: Siem Reap & Tonle Sap –
Thailand: Koh Chang – Bangkok

Anreise Thailand:
Unseren Flug haben wir schon ein halbes Jahr im Vorraus bei der Airfrance gebucht. Die Reise ging von Luxemburg, über Paris nach Bangkok. Kostenpunkt für den Flug (14/15 Stunden) 750,00 € pro Person. Zur Peak Season über Weihnachten ein absolut akzeptabler Preis.

Anreise Bangkok:
Taxi (sollte nicht mehr wie 600 Baht in die Khao San Area kosten. Geht auf jeden Fall zum Taxi Meter und stellt euch für ein Taxi an. Alle anderen sind Schlepperbanden und wollen euch nur abzocken! Natürlich könnt ihr auch um einiges günstiger mit der Skytrain fahren, hiermit kommt ihr aber nicht direkt in die Khao San Road. Ihr müsstet dann mit dem Taxi, oder Tuk Tuk weiterfahren. Zielort: Soi Rambutri Chakrapong Road (Neben Straße der Khao San Road)

Unterkunft in Bangkok (3 Nächte):
www.lamphuhouse.com Preis: Zimmer mit Air Condition und Balkon: 850 Baht / Zimmer ab 460 – 1080 Baht Schon 2x gewesen und jedes Mal top. Eigentlich total im Getümmel aber trotzdem ruhig gelegen im Hinterhof mit wunderschöner Terasse und super lieben Mitarbeitern. Saubere Zimmer, toller Service und wunderbarer Thai Food!

Hightlights bei unserem letzten Trip in Bangkok:
– Tuk Tuk fahren (egal wohin)
– Besuch im Königspalast
– durch die zahlreichen Straßen in und um die Khao San Road bummeln
– Maniküre/Pediküre und Massage in der Soi Rambutri Chakrapong Road für 150 Baht (Maniküre/Pediküre)
– Streetfood & frische Shakes (probiert unbedingt mal die kleinen Teigtaschen mit Möhrenfüllung als Nachspeise)
– einen schön scharfen Papaya Salad probieren
– Besuch in China Town (hier könnt ihr Nippes aller Art kaufen, euch durch enge Gänge quetschen, Insekten und und super Streetfood probieren)
– River Cruise (aber nicht abzocken lassen, bezahlt nicht zuviel Geld für die Tour)
– einigen Shopping Centern einen Besuch abstatten, z.B. dem MBK oder Siam Center
Chatuchak Weekend Market (Samstag & Sonntag). Einen der größte Märkte der Welt solltet ihr mal gesehen haben. Liegt etwas außerhalb, gut mit der Skytrain, Taxi oder Tuk Tuk zu erreichen.

Ihr wollt mal raus aus Bangkok etwas frische Luft schnuppern und Trubel und Verkehr für eine Weile entfliehen? Dafür eignet sich perfekt eine Tagestour. Diese könnt ihr in jedem Tourist Office buchen (die gibts wirklich an jeder Ecke) oder ganz einfach, im Guesthouse. (z.B. Lamphuhouse). Bucht die Tour auf keinem Fall im Voraus, vor Ort kann man alles am besten buchen. Wenn ihr aber mal einen ungefähren Überblick haben möchtet, welche Touren es gibt, könnt ihr auf dieser Website gut nachlesen welche Touren es gibt mit realisitischen Preisen.

Tagestour:
Railway Market und Floating Market with Fireflies, Preis 650 Baht. Die Tour beginnt mittags um 14 Uhr, ihr werdet mit einem Minivan am Guesthouse abgeholt und  in einer ca. 1 – 1,5 stündigen Fahrt zum Maekling Train Market gefahren. Was euch dort erwartet könnt ihr gut in diesem Youtube Video sehen. Ein Markt auf Schienen und ein Zug fährt mitten durch, die Verkäufer räumen schnell Ihre Stände zusammen und stellen hinterher alles wieder auf die Schienen – ein Spektakel. Ehrlicherweise muss ich dazu sagen, dass wir den ersten Zug verpasst haben, weil einige Asiaten auf dem Weg noch eine Pipipause einlegen mussten, aber unser netter Guide ist zu einem späteren Zeitpunkt nochmal mit uns zum Zug gefahren, so dass wir noch sehen konnten, wie er durch den Markt rollt.
Nach dem Trainmarket geht es mit dem Minivan weiter zum Floating Market.  Ihr könnt zu Fuß oder mit Booten durch den schwimmenden Markt fahren, hier und da eine Kleinigkeit kaufen, jede Menge leckeren Streetfood vom Boot frisch zubereitete Speisen probieren oder euch einfach nur in ein nettes Lokal am Wasser setzen und zusehen und genießen. Auf dem Floating Markt sind ca. 3 Stunden Aufenthalt, ihr habt also jede Menge Zeit. Nach dem Floating Market fahrt ihr im Dunkeln mit dem Boot über den Fluss und beobachtet Fireflies (Glühwürmchen), diese sitzen zahlreich in den Bäumen am Ufer. Nach der Firefly Tour gehts mit dem Minivan wieder nach Haus. Gegen 21 Uhr seid ihr dann je nach Verkehr wieder zurück in Bangkok. Für uns ein gelungener Tagesausflug.

Sawadika Bangkok – Sawadika Chiang Mai!

Anreise von Chiang Mai nach Bangkok – im Nachtzug ( 1 Nacht):
Am schnellsten kommt ihr sicher mit dem Flieger von Bangkok in den Norden, wir haben aber die Backpacker Variante gewählt und sind mit dem 2. Klasse AC Nachtzug nach Chiang Mai gefahren. Den Zug hatte ich von Deutschland aus für 29,00 € pro Person über diese Homepage gebucht, ist nur unwesentlich teurer als vor Ort und aufgrund der hohen Nachfrage wollten wir auf Nummer sicher gehen. Die Tickets haben wir im Hotel abgeholt und dann gings im Schneckentempo Richtung Chiang Mai. Am besten nehmt ihr euch was zu essen mit, da die Speisen im Zug schon etwas teurer sind (vorallem Bier), ihr könnt aber auch Essen im Waggon bestellen. Gegen 21 Uhr werden die Betten gemacht und ab 22 Uhr ist es mucksmäuschenstill und alle versuchen zu schlafen. Wenn das Ruckeln im Zug nicht wäre, wäre dies auch sicher gut möglich. Viel Schlaf haben wir nicht bekommen, aber die 12 Stündige Fahrt war sicherlich angenehmer im Zug als im Bus. Am Bahnhof angekommen gehts dann mit dem Tuk Tuk oder Taxi weiter in die Innenstadt.

Unterkunft ( 2 Nächte):
Da es uns in Bangkok so gut gefallen hat gehts in den Ableger vom Lamphuhouse BKK in Chiang Mai. Das Guesthouse wurde erst Mitte 2014 gebaut, ist nagelneu, sauber und die Zimmer sind wirklich sehr schön.  Wir haben uns den Deluxe Poolside Room gegönnt mit direktem Poolzugang für 1100 die Nacht (ohne Frühstück).

Highlights Chiang Mai:
– Ganz in der Nähe von Lamphuhouse sind einige tolle Tempel fußläufig erreichbar, diese solltet ihr euch mal ansehen
– Red Curry an der Riverside, lecker Thai Food mit Blick auf den Fluss
– Mua Thai Boxkampf ansehen
– Night Bazar (Riesen Einkaufsstraße für Shoppingfans)
– Thaifood beim Night Bazar, ein Platz mit vielen Streetfood Ständen und Sitzmöglichkeiten, lecker Essen für kleines Geld
– Night Life rund um die Loco Elvis Bar, hier gibt es jede Menge Bars

Tagesausflug Trekking:
Trekkings kann man im Norden viele machen, vorallem auch mehrtägige, aber da ich weder im Dschungel in der Hängematte noch in einem Bettenlager übernachten wollte, haben wir uns für ein Tages Trekking entschieden. Gebucht haben wir dieses im Guesthouse (Lamphuhouse) für 1000 Baht Folgendes Stand beim Trekking auf dem Tagesprogramm:
– 08.00 Uhr Abholung im Hotel
– Butterfly und Orchideen Farm (sehr schön, aber nur 20 Minuten Aufenthalt)
– Akka Village (Bergvolk Besichtigung, war nicht so interessant)
– Trekking zum Wasserfall & Schwimmen im Wasserfall (ca. 1 Stunde hin und wieder 1 Stunde zurück, hat uns sehr gut gefallen, der Wasserfall war zum Baden nur sehr kalt)
– nach dem Trekking Lunch (Pad Thai Nudeln und Obst als Nachtisch – Getränke nicht inklusive)
– White Water Rafting (kurze Einführung und dann gings ab, hat super Spaß gemacht)
– Bamboo Rafting (war nach dem White Water Rafting dann doch sehr unspektakulär)
– Elephant Riding (immer wieder sehr eindrucksvoll)
– zum Schluss noch ein kurzer Besuch im Long Neck Village (Langhalsfrauen-Dorf)
– zurück nach Chiang Mai und gegen 19.00 Uhr wieder daheim

Alles in allem kann ich das Trekking wirklich empfehlen, wir haben soviel erlebt an dem Tag, es war einfach toll. Es ging zwar Schlag auf Schlag teilweise, aber es hat richtig Spaß gemacht. Nach 2 Tagen Chiang Mai haben wir uns spontan entschieden für 2 weitere Nächte in einen Nationalpark in der Nähe von Chiang Mai zu fahren.

Anreise: Mae Wang Valley ( 1 Stunde südlich von Chiang Mai)
Mit dem Taxi (ca.1000 Baht von Chiang Mai, wir haben 1500 Baht bezahlt, auf dem Rückweg beim einzigen Taxifahrer vom Dorf nur 1000 Baht) Es gibt aber wohl auch Busverbindungen. Da wir zu viert waren, war der Preis für uns in Ordnung.

Unterkunft (2 Nächte):
Maewin Guesthouse
Mega urig gelegen in einem wunderschönen Garten liegt das Maewin Guesthouse mitten im Nirgendwo. Hier gibt es nichts außer dem Guesthouse, einem Elefantencamp, nem Tante Emma Laden, einer typisch thailändischen Tankstelle und Häusern von Einwohnern des Mae Wang Valley. Optimal wenn man mal aus Chiang Mai raus will und einfach nur Ruhe sucht. Preise von 650 – 850 Baht für ein komplettes Bungalow (Frühstück inklusive) Abendessen 150 Baht (soviel wie man wollte) – Super leckeres Essen!

Hightlights Mae Wang Valley
– Maewin Guesthouse (wunderschön gelegen, super Bungalows, nettes Lagerfeuer, Wahnsinns Frühstück, es gab jeden morgen etwas anderes), extem freundliche Besitzerin und Mitarbeiter, ganz um unser Wohl besorgt
– Christmas Dinner, für 250 Baht pro Person gab es für uns ein tolles Dinner mit Sitzkissen auf dem Boden, lecker Essen von jedem etwas (Überraschung), aber so probiert man auch mal Sachen die man normalerweise nicht gegessen hätte. Das ganze Dorf hat eine Vorführung gemacht für uns, es war ein super gelungener Heilig Abend – mal ganz anders.
– Auf der Terassee rumhängen, Seele baumeln lassen und nichts tun
– Halbtagestrekking durchs Mae Wang Valley mit einem nur thailändisch sprechenden Guide
– Abends am Lagerfeuer sitzen, mit den Gästen quatschen, Musik hören und einfach nur entspannen (und wämen, nachts wurde es im Norden nämlich ganz schön kalt (ca. 8 Grad)

Tagesausflug Trekking
Für den zweiten Tag haben wir ganz spontan nach dem Frühstück ein Halbtages Trekking im Guesthouse gebucht. Gegen 11 Uhr kam unser Guide aus dem Dorf neben an und ist mit uns losgelaufen. Es ging über Reisfelder, zum Bogenschießen bis zu einem Wasserfall. In dem durfte man aber nicht schwimmen da die Strömung zu stark war. Hier hätten wir auch noch die Möglichkeit gehabt in einen Hochseilgarten zu gehen, diese haben wir aber nicht wahrgenommen. Es ging dann weiter zum nächsten Wasserfall über Stock und Stein mit einer längeren Pause. Hier konnten wir schwimmen, sitzen, entspannen und im Wasserfall über Steine rutschen (abenteuerlich!). Noch ein Besuch im Dorf des Guide, wo man einige handgemachte Schals und Westen kaufen konnte, wir haben uns dann aber für ein paar Armbänder entschieden. Beim Tante Emma Laden noch einen Stop gemacht und mit dem Guide einige Chang Beer getrunken, Tamarind Früchte probiert und die Schale in Tabak gebröselt und mit Bananas Zigaretten gedreht. Das gehörte jetzt nicht zum Programm, hat sich einfach so ergeben. Die Verständigung war wirklich mit Händen und Füßen, aber sehr schön. Den Norden mit seinen Bewohnern mal so gesehen wie er war. Arm aber glücklich. Zum Schluss haben wir  noch einen Tempel und dessen Mönch besucht, der uns ziemlich komische Fragen gestellt hat, aber lustig war. Weiter gings dann nach Hause zum Guesthouse. Ein wunderbarer Tag mit einem tollen Guide der uns ein bißchen die Augen geöffnet hat. Die 300 Baht, die uns zu viert der halbe Tag gekostet hat haben wir dann verdoppelt und haben den Abend glücklich mit einem fantastischen Dinner vom Guesthouse im Bauch bei einem Lagerfeuer ausklingen lassen. Nach 4 Tagen im Norden (eigentlich wären wir noch gerne länger geblieben) gings dann weiter über die Grenze nach Kambodscha.

Sawadika Norden – Soum meta Siem Reap (Ankor Wat).

Anreise von Chiang Mai nach Siem Reap:
MIt dem Taxi gings vom Mae Wang Valley für 1000 Baht zum Flughafen Chiang Mai. Den Flug hatten wir noch in Chiang Mai über Airasia im Internet gebucht, für 185,00 € pro Person gar nicht mal so günstig. Mit Zwischenstop in Bangkok sind wir dann am späten Nachmittag in Siem Reap angekommen.

Visum: Erstmal 2 Stunden Schlange stehen und 30 Dollar bereithalten (es gibt im Warteraum einen Bankautomat) – 4 Wochen gültig! Visum in der Tasche und ab nach Siem Reap (Taxi).

Unterkunft (3 Nächte):
Victory Guensthouse
in Siem Reap Preise: 20 Dollar für ein 3-Bett Zimmer mit Klimaanlage (die ist zwingend notwendig) inkl. Frühstück. Nette Gastgeber und saubere Zimmer, leckeres Essen und eine nette Terasse im Schatten zum sitzen.

Highlights Siem Reap und Ankor Wat: – Besuch in Ankor Wat, dieses Weltkulturerbe sollte man mal gesehen haben Eintritt: 20 Dollar pro Tag, im Guesthouse haben wir uns einen Tuk Tuk Fahrer für 15 Dollar am Tag gemietet, der uns von Tempel zu Tempel gefahren hat bei den Temperaturen (37 Grad) das beste was wir machen konnten, wir sind dahin geschmolzen. Small Temple Tour mit den wichtigesten Tempeln, u.a. Ankor Wat und dem bekannten Lara Croft Tempel, eine tolle Mischung aus Ruinen und alten Bäumen – in Ankor Wat die beste Papaya der Welt gegessen! – Abends zum Old Market und zur Pub Street, ähnlich wie die Khao San Road in Bangkok nur schickere Restaurants und Bars, hier ist wirklich alles auf Tourismus ausgelegt, “wanna have something”, “wanna buy something” ist in meinen Ohren noch lange nachgeklungen. Sehr nervig! Aber muss man mal gesehen haben. Rund um dem Old Market gibt es Streetfood, ansonsten nette Restaurants mit gar nicht mal so günstigen Preisen im Vergleich zu Thailand – günstige Zigaretten (1,15 € die Packung Marlboro Lights) – Ausflug zum Floating Village auf dem Tonle Sap mit unserem Tuk Tuk Fahrer für 15 Dollar. Für 20 Dollar PRO PERSON ein Boot gemietet, was uns zum Floating Village gebracht hat. In der Trockenzeit leben die Menschen auf dem Tonlesap in ihrem schwimmenden Dorf und in der Regenzeit ziehen sie in Stelzenhäuser am Fluss). Interessant zu sehen, aber für das Geld unbedingt notwendig? Hmmmmm ….

Fazit für unseren Kurztrip nach Kambodscha

Ankor Wat war toll und ich bin froh dass ich es einmal in meinem Leben sehen konnte. Der Trip nach Kambodscha hat uns für südostasische Verhältnisse eine gute Stange Geld gekostet und es war einfach nur brutal heiß, so dass man alles gar nicht so richtig genießen konnte. Ein Mittagsschläfchen war hier ein Muss. Die Leute hier wollen alle noch mehr dein Geld als in Thailand und die kannst überhaupt nicht vor die Tür gehen ohne angequatscht zu werden. Ich denke dass ist nicht überall so, um Ankor rum ist Haupt Tourismus Gegend und da ist das einfach so.

Li hai Kambodscha – Sawadika  Thailand!

Jetzt wirds abenteuerlich. Von Siem Reap mit dem Minivan nach Koh Chang. Ein Tagestrip!

Anreise von Siem Reap nach Koh Chang:
Ein Ticket für den Minivan von Siem Reap direkt nach Koh Chang haben wir für 17 Dollar pro Person in einem Tourist Office gekauft. Gegen 9 Uhr hat uns der Minivan am Hotel abgeholt. Nachdem alle eingesammelt waren gings los Richtigung Grenze (Poipet). Die Fahrt hat ca. 2,5 Stunden gedauert und war echt in Ordnung. Kurz vor Poipet gab es noch eine Pause und wir haben Sticker für die Weiterfahrt erhalten. An der Grenze mussten wir aussteigen und zu Fuß weitergehen. Ein anderer Guide würde uns hinter der Grenze treffen. Erstmal anstellen am Departure um aus Kambodscha rauszukommen (ca. 45 Minuten). Mit Stempel im Pass gings dann weiter zu Fuß bis zum Thailändischen Arrival. Arrival Card ausfüllen und rein ins Getümmel. Hier standen ca. 400 Leute vor uns, in einem nicht klimatisierten Raum. Nach 2 Stunden waren wir dann durch und haben uns auf die Suche nach unserem Guide gemacht, was gar nicht mal so einfach war. Nach dem wir ihn gefunden hatten, war unser Bus voll. Die wollten von mir, dass ich mich als vierte Person in die letzte Reihe setze, die nur für 3 ausgelegt war und von meinem Freund dass er sich auf die Stufe setzt (für 4 Stunden Fahrt). An dem Punkt haben wir gestreikt! Raus aus dem Bus und wieder warten …. Trotz ziemlich Stress und bösen Worten kam noch ein Bus und den hatten wir dann für die 4 Stunden Fahrt nach Koh Chang komplett für uns allein!

Mit der Fähre nach Koh Chang:
Da es schon spät war und unser Minibusfahrer müde, hat er uns angeboten für 100 Baht mehr mit dem Minibus auf der Fähre zu fahren und direkt zum Hotel zu bringen, das haben wir gerne in Anspruch genommen. Gegen 19 Uhr gings auf die Fähre, nach 45 Minuten sind wir auf Koh Chang angenommen. Nach ca. 20 Minuten Fahrt zum White Sand Beach haben wir dann unser Hotel erreicht.

Fazit:
Minibus Fahren ist abenteuerlich in Thailand und Kambodscha. Es wird gerast wie verrückt, die Fahrer sind müde, es geht einiges schief, aber letzten Endes kommt man dann doch immer unversehrt dort an wo man hin möchte. Der Trip hat einen Tag gedauert, was aber hauptsächlich an der langen Wartezeit beim Grenzübergang gelegen hat. Normale Fahrtzeit von Siem Reap nach Koh Chang sind 7 Stunden, an der Grenze könnt ihr aber nochmal zwischen 3-5 Stunden einrechnen. Es gab übrigens bei Einreise nochmal 4 Wochen Visum für Thailand (dies schreib ich hier, weil sonst immer überall steht, dass man bei Einreise nach Thailand, wenn man zwischendurch ausgereist ist nur 14 Tage Visum bekommt). Ist euer Visum für Thailand ausgelaufen? Macht einfach einen Abstecker nach Kambodscha, dann bekommt ihr wieder 4 Wochen Visum (so wars zumindest bei uns). Endlich auf Koh Chang ….

Unterkünfte:
Koh Chang Hut Hotel
Zimmerpreise von 500 – 1200 Baht Wir hatten ein Zimmer mit Garden View für 850 Baht ohne Frühstück. Hübsche Anlage mit sauberen Zimmern, leider nicht direkt am Sandstrand (Steinklippe) und etwas ab vom Schuss, flußläufig ist aber alles recht schnell erreichbar. Da es an einer Klippe gelegen ist, hat es sehr gestürmt, es war aber trotzdem total im Ordnung und hat uns gut gefallen (5 Nächte).

Rocksand Resort
Zimmerpreise: 700-5000 Baht Top Lage direkt am Hippi Strand. Unser Zimmer war leider unterirdisch. Ein Mini Zimmer wo nur ein Bett drin war mit Ventilator, keine Luftzirkulation, Toiletten nicht im Zimmer und nicht von außen abschließbar, schlechter Geruch von draußen, für 850 Baht die Nacht gar nicht gut und nur 1 Nacht tragbar. Hier gibt es sicherlich auch tolle Zimmer, aber wir haben leider das schlechteste erwischt. (1 Nacht)

Pens Bungalow
Sauberes Zimmer mit Klimaanlage für 1000 Baht die Nacht. Keine Reservierung im Voraus möglich, wenn etwas frei ist bekommt man ein Zimmer. Super leckeres und günstiges Essen im Restaurant direkt am Strand. (1 Nacht)

White Sand Beach Resort
Zimmerpreise von 1900 – 5600 Baht die Nacht. Wir hatten ein Beachfront Bungalow für 2300 Baht die Nacht. Hier haben wir uns für die letzten 3 Nächte nochmal richtig was gegönnt. Wahnsinns Bungalow, direkt am Strand nähe der Hippie Hütten aber trotzdem ruhig und abgelegen. Massage direkt vor der Tür, gigantisches Frühstücks Buffet mit allem was das Herz begehrt. Der etwas höhere Preis hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht.

Highlights Koh Chang
– Frühstück auf der Terrasse vom Koh Chang Hut Hotel
– was ein Ausblick
– den leckersten Kaffee der Insel beim Coffee and Bakery (Nähe Koh Chang Hut Hotel)
– Sandwich zum Frühstück in der Seabar, yammi
– Chillen am Hippie Beach (oberster Zipfel des White Sand Beach), hier gibt es viele tolle Backpacker Hippie Guesthouses, allerdings alles ohne Reservierung
– Chillen und Essen im Maylamean, Kika die deutsche Besitzerin hat uns einige lustige Stunden beschert, die Unterkünfte waren leider die ganze Zeit belegt sonst hätte dieses Guesthouse sicher auch noch auf unsere Liste gestanden
– Lonely Beach und Ting Tong Area (Party am Hippie Strand)
– Streetfood am White Sand Beach
– gönnt euch mal einen frischen Fisch beim Barbecue direkt am Meer, traumhaft

Tagesausflug:
Mit Thaifun haben wir eine Tagestour zu 5 Inseln gemacht für 1200 Baht pro Person. Es ging morgens los und gab mehrere Stops auf Inseln, u.a. Koh Mak (eine verträumte kleine Inseln) und mehrere Stops zum schnorcheln im Marine Nationalpark. An Board war ebenfalls eine Animateurin die nicht müde zu kriegen war und uns während dem Bootstrip perfekt unterhalten hat. Ein tolles Buffet rundete den Tag ab. Zum Schluss gabs noch einen Besuch beim Affenfelsen und Sonnenuntergang auf dem Boot. Ein toller Tag der viele wunderbare Eindrücke von Koh Chang und seinen Inseln hinterlassen hat. Man hätte auf Koh Chang sicherlich  noch ganz viel mehr machen können, aber wir haben nach dem vielen rumreisen hauptsächlich Wert auf Entspannung gelegt und das haben wir hier wunderbar. Koh Chang ist eine tolle Insel und hat uns so gut gefallen, dass wir unseren Trip nach Krabi, den wir eigentlich noch vorhatten, gestrichen haben und auf Koh Chang geblieben sind. Wenn ihr also in Bankgkok seid und nicht so viel Zeit habt – Koh Chang ist nur 6 Stunden Fahrt entfernt und lohnt sich wirklich!

Sawadika Koh Chang – Sawadia Bangkok. Anreise von  Koh Chang nach Bangkok:
Im White Sand Beach Resort haben wir uns einen Minivan nach Bangkok für 650 Baht pro Person gebucht. Ein Mitarbeiter vom Hotel hat uns zur Fähre gefahren und von dort gings in 25 Minuten zum Festland. Nach einer abenteuerlichen Fahrt im überfüllten Minibus mit wenig Platz, nicht vorhandenen Kopflehnen und gefühlten 1000 Schlaglöchern sind wir nach ca. 5 Stunden Fahrt in Bankgkok Nähe Flughafen angekommen. Ich gebs ganz ehrlich zu die Fahrt war echt ätzend, uns hat alles weh getan und die Laune war auf dem Tiefpunkt, aber mit dem Minibus ist es nunmal die günstigste Art von der Insel nach Bankgok zu kommen und für den Preis war es in Ordnung. Ich denke mal wir hatten einfach Pech mit dem Bus. Für die letzte Nacht in Bangkok haben wir uns dann noch ein Hotel Nähe Flughafen gebucht, da wir am nächsten Morgen früh los mussten.

Unterkunft:
Airy Resort
Für 600 Baht die Nacht ohne Frühstück aber inkl. Flughafentransfer Die Lage war nicht so toll, aber für eine Nacht völlig in Ordnung. Zimmer absolut sauber und sehr modern, Abendessen gabs im Hotel gegenüber. Wir haben auch noch einen Markt in der Nähe besucht, kamen uns aber etwas verloren vor, weil wir wirklich die einzigen Touristen waren.

Nach 3,5 Wochen Thailand und Kambodscha gings dann wieder mit der Airfrance über Paris nach Luxemburg. Leider war der Flug etwas knapp geplant, so dass wir den Anschlussflug verpasst haben und noch eine Nacht in Paris verbringen mussten. Es waren wunderbare Wochen, mit vielen Eindrücken, netten Menschen, Party, wunderbarer Natur und einfach nur extrem leckerem Essen. Aber nach dieser Zeit haben wir uns auch ein bißchen auf zuhause gefreut.

Südostasien – wir kommen bestimmt nochmal wieder.  We love you!

Hier ein paar Bildimpressionen für euch!

 

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